Was ist ein Buyout?
Mit einem Buyout erwerbt ihr Nutzungsrechte an Inhalten, die ein Artist oder Creator für eure Marke produziert. Ohne Buyout dürfen diese Inhalte in der Regel nur auf den Kanälen des Artists erscheinen, also etwa als Reel in seinem Instagram-Profil. Mit Buyout könnt ihr sie zusätzlich selbst verwenden.
Der Begriff stammt aus der Werbebranche und bezeichnet allgemein das „Herauskaufen“ von Nutzungsrechten. Bei Kooperationen mit Artists betrifft er meist Fotos, Videos und Audio, in denen der Artist zu sehen oder zu hören ist.
Wann ihr einen Buyout braucht
- Ihr wollt den Content auf euren eigenen Social-Media-Kanälen oder eurer Website zeigen.
- Ihr wollt den Content als Anzeige schalten, zum Beispiel als Partnerschaftsanzeige auf Instagram oder als Spark Ad auf TikTok.
- Ihr wollt Bilder oder Videos in anderen Medien nutzen, etwa auf Plakaten, im Handel oder im TV.
- Ihr wollt den Content über die ursprüngliche Kampagne hinaus weiterverwenden.
Gerade bei Paid Ads lohnt sich ein Buyout oft besonders: Content von Artists wirkt in Anzeigen häufig authentischer als klassische Werbemotive.
Was ein Buyout regelt
| Punkt | Beispiele |
|---|---|
| Kanäle | Eigene Social-Media-Kanäle, Website, Newsletter, Paid Social, TV, Out-of-Home, Point of Sale |
| Laufzeit | 3, 6 oder 12 Monate, selten unbegrenzt |
| Region | Deutschland, DACH, Europa, weltweit |
| Bearbeitung | Darf der Content geschnitten, untertitelt oder mit Logo versehen werden? |
| Paid Ads | Whitelisting bzw. Partnerschaftsanzeigen über das Profil des Artists |
Was ein Buyout kostet
Die Kosten hängen von Umfang, Laufzeit und Bekanntheit des Artists ab. Als grobe Orientierung: Ein Buyout für organische Nutzung über einige Monate ist oft deutlich günstiger als einer für Paid Ads über zwölf Monate. Umfassende Rechte für TV oder Plakate können die eigentliche Gage auch übersteigen.
Wichtig: Verhandelt den Buyout zusammen mit der Kooperation. Nachträglich erweiterte Rechte sind in der Regel teurer als von Anfang an eingeplante.
Worauf ihr achten solltet
- Nur kaufen, was ihr braucht: Unbegrenzte Rechte in allen Medien sind selten nötig und treiben die Kosten.
- Paid Ads früh einplanen: Whitelisting und Partnerschaftsanzeigen müssen mit dem Artist abgestimmt werden.
- Verlängerungsoptionen vereinbaren: Läuft eine Anzeige gut, könnt ihr die Nutzung zu vorab festgelegten Konditionen verlängern.
- Musik mitdenken: Enthält der Content Musik, braucht ihr eventuell zusätzliche Musikrechte.
- Alles schriftlich festhalten: Kanäle, Laufzeit, Region und Bearbeitungsrechte gehören klar in den Vertrag.
Hinweis: Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung.
Wir beraten euch unverbindlich und setzen die Kampagne auf Wunsch komplett um.
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