Ratgeber · 6 Min. Lesezeit

Business Case für eine Artist-Kooperation

Eine gute Idee allein reicht selten für eine Budgetfreigabe. Wer eine Kooperation mit einem Artist intern vorschlägt, braucht einen klaren Business Case: Was soll erreicht werden, wie wird es gemessen und warum ist Musik dafür der richtige Weg?

Was in einen Business Case gehört

Ein Business Case beantwortet vier Fragen: Welches Problem lösen wir? Warum ist eine Kooperation mit einem Artist dafür besser geeignet als andere Maßnahmen? Was kostet sie? Und woran erkennen wir, dass sie funktioniert hat? Je konkreter diese Antworten, desto leichter fällt die Entscheidung.

Ziele und Kennzahlen festlegen

Startet mit dem Ziel, nicht mit dem Artist. Typische Ziele und passende Kennzahlen:

ZielKennzahlen
Bekanntheit bei einer neuen ZielgruppeReichweite, Views, Anteil der Zielgruppe, Kosten pro 1.000 Kontakte
Relevanz und ImageEngagement-Rate, Kommentare, Stimmung, Brand-Lift-Befragung
AbverkaufAbsatz im Aktionszeitraum, Codes, Klicks, Händler-Feedback
Content für eigene KanäleAnzahl nutzbarer Assets, Performance als Anzeige
Aufmerksamkeit in MedienEarned Media, Presseberichte, Social Buzz

Wählt zwei bis drei Hauptkennzahlen und legt Zielwerte fest. Wie ihr Musikmarketing messt, lest ihr ausführlich im Artikel Musikmarketing messen.

Mit bestehenden Maßnahmen vergleichen

Entscheider bewerten neue Ideen meist im Vergleich zu dem, was sie kennen. Stellt deshalb Kennzahlen gegenüber, die es bei euch bereits gibt, zum Beispiel die Kosten pro 1.000 Kontakte oder pro View aus euren Social Ads. Content von Artists läuft häufig organisch bei deren Community und lässt sich zusätzlich als Anzeige verlängern. Dadurch entsteht Reichweite, die ihr nicht vollständig einkaufen müsst.

Ebenso wichtig ist, was sich schwer in Zahlen fassen lässt: die Glaubwürdigkeit eines Artists bei seinen Fans und Inhalte, die Menschen freiwillig ansehen und teilen.

Beispiel: was eine Kampagne leisten kann

Als eine Schafherde durch einen PENNY-Markt zog, entstand innerhalb von 48 Stunden der Song „BENNY“ mit Luca-Dante Spadafora, als Soundtrack zur Kampagne „Sheep Happens“. Die Gesamtkampagne erzielte rund 30 Millionen Euro Earned Media, ein Umsatzplus von 6 Prozent und einen Anstieg der Beliebtheit um 69 Prozent. Mehr dazu im Case BENNY x PENNY.

Risiken offen ansprechen

Ein guter Business Case nennt auch die Risiken und zeigt, wie ihr damit umgeht: Was passiert, wenn ein Artist ausfällt oder negativ in die Schlagzeilen gerät? Wer hat die Rechte an den Inhalten? Diese Fragen kommen in jeder Freigaberunde. Antworten findet ihr im Artikel Risiken bei Artist-Kooperationen.

Die Gliederung auf einen Blick

  1. AusgangslageWelche Herausforderung hat die Marke, und welche Zielgruppe erreichen wir heute zu wenig?
  2. IdeeDer Ansatz in zwei Sätzen, mit Format und Artist-Profil.
  3. Ziele und KennzahlenZwei bis drei Hauptkennzahlen mit Zielwerten.
  4. BudgetKostenrahmen, aufgeteilt nach Gage, Rechten, Produktion und Media.
  5. ZeitplanVon der Freigabe bis zum Reporting.
  6. RisikenMögliche Risiken und wie sie abgesichert sind.

Im Music Strategy Workshop erarbeiten wir mit euch genau diese Grundlage: Strategie, Kampagnenideen, Artist-Shortlist und Kostenrahmen, als Entscheidungsvorlage für eure interne Abstimmung.

Ihr plant eine Kampagne mit Musik?

Wir beraten euch unverbindlich und setzen die Kampagne auf Wunsch komplett um.

Erstgespräch anfragen →
FAQ

Kurz beantwortet.

Wie wird der Erfolg gemessen?

Wir definieren vorab gemeinsam KPIs wie Reichweite, Views, Engagement, Klicks oder Markenwahrnehmung. Während der Kampagne gibt es Zwischenstände, am Ende einen Abschlussreport mit allen Zahlen, einer Übersicht der Inhalte und Learnings für die nächste Kampagne.

Was kostet eine Kooperation mit einem Artist?

Das hängt vor allem von Reichweite, Bekanntheit und den gewünschten Inhalten ab. Social-Media-Kooperationen mit aufstrebenden Artists beginnen im niedrigen vierstelligen Bereich, bekannte Namen liegen im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Für eine Kampagne inklusive Produktion empfehlen wir ein Budget ab ca. 10.000 €.

Warum sollte eine Marke mit Musik arbeiten?

Musik erreicht Menschen emotional und dort, wo sie ihre Freizeit verbringen: auf Streaming-Plattformen, in Social Media, auf Konzerten und Festivals. Kooperationen mit Artists sorgen für Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit, die klassische Werbung oft nicht mehr erreicht, vor allem bei jüngeren Zielgruppen.

Was passiert im Music Strategy Workshop?

In ca. vier Stunden klären wir mit eurem Team, ob und wie Musik zu eurer Marke passt. Ihr bekommt ein Strategie-Deck mit drei Kampagnenideen, einer Artist-Shortlist mit Kostenrahmen und einem Budgetplan. Festpreis 2.490 € zzgl. MwSt., bei Beauftragung einer Kampagne voll angerechnet.

Passende Leistungen

Wobei wir helfen.

Ratgeber

Weiterlesen.

Projekt anfragen

Lasst uns
eure Story
schreiben.

Erzählt uns kurz von eurem Vorhaben. Alle Details klären wir gemeinsam im Erstgespräch.

  • Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden
  • Erstgespräch kostenlos & unverbindlich
  • Erste Einschätzung und Ideen im Anschluss

Nur Name und E-Mail sind Pflicht. Alles Weitere klären wir im Gespräch, wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.

Mit dem Absenden stimmt ihr zu, dass wir eure Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verwenden. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.