1. Ziele festlegen
Am Anfang steht nicht der Artist, sondern die Frage, was die Partnerschaft erreichen soll. Geht es um Bekanntheit in einer neuen Zielgruppe, um einen Produktlaunch, um Abverkauf oder um ein moderneres Markenimage? Je klarer das Ziel, desto leichter fallen alle weiteren Entscheidungen, und desto besser lässt sich der Erfolg später messen.
2. Zielgruppe verstehen
Welche Musik hört eure Zielgruppe, auf welchen Plattformen ist sie unterwegs, welche Events besucht sie? Daten aus Streaming-Diensten und Social Media helfen dabei ebenso wie bestehende Marktforschung. Wichtig ist, nicht vom eigenen Musikgeschmack auszugehen, sondern von dem der Menschen, die ihr erreichen wollt.
3. Den passenden Artist finden
Der richtige Artist erreicht eure Zielgruppe, passt zu euren Werten und kann glaubwürdig mit eurem Produkt auftreten. Prüft dabei:
- Zielgruppendaten der Community: Alter, Region, Interessen
- Engagement statt reiner Followerzahl
- Bisherige Markenkooperationen und mögliche Konflikte mit Wettbewerbern
- Image, Auftreten und mögliche Reputationsrisiken
- Verfügbarkeit im geplanten Zeitraum, etwa wegen Tour oder Release
4. Die Idee entwickeln
Die besten Partnerschaften machen die Marke zum Teil der Geschichte des Artists, statt den Artist zum Werbeträger zu machen. Fragt euch: Was würde der Artist auch ohne Bezahlung spannend finden? Gute Ideen entstehen oft gemeinsam mit dem Artist, der seine Community am besten kennt.
5. Deal und Vertrag
Ein guter Vertrag schützt beide Seiten und schafft Klarheit. Er sollte mindestens regeln:
- Leistungen und Formate mit Terminen
- Freigabeprozess für alle Inhalte
- Nutzungsrechte und Buyouts
- Exklusivität und Laufzeit
- Kennzeichnung als Werbung
- Regelungen für Ausfall und Reputationsrisiken
Mehr zu den Kosten lest ihr im Artikel Was kostet ein Musiker für Werbung?, mehr zu den Rechten unter Buyout erklärt.
6. Umsetzung
In der Umsetzung kommen viele Beteiligte zusammen: Artist, Management, Produktion, eure Marketing- und Rechtsabteilung und oft weitere Agenturen. Ein klarer Zeitplan, feste Ansprechpartner und kurze Freigabewege verhindern Verzögerungen. Lasst dem Artist dabei genug kreativen Freiraum. Inhalte, die nach dem Artist klingen, wirken besser als vorgeschriebene Werbebotschaften.
7. Messen und lernen
Die in Schritt 1 festgelegten Ziele bestimmen, welche Kennzahlen zählen. Neben Reichweite und Engagement können Klicks, Abverkauf, Markenbekanntheit oder Earned Media relevant sein. Welche KPIs sich eignen, erklärt der Artikel Musikmarketing messen. Die Learnings jeder Partnerschaft machen die nächste besser.
Wer die ersten Schritte gemeinsam mit uns gehen möchte: Im Music Strategy Workshop erarbeiten wir in einem halben Tag Ziele, Musik-Fit, eine Artist-Shortlist und drei konkrete Ideen.
Wir beraten euch unverbindlich und setzen die Kampagne auf Wunsch komplett um.
Erstgespräch anfragen →